Erwecke deine Geschichte zum Leben
Macht der Worte

Romanhilfe - Finde den Autor in dir


Macht der Worte

Worte können Bilder malen, deinen Leser ins Geschehen katapultieren und ihm die Illusion einer zweiten Realität geben. Lerne die Macht der Worte kennen.

Jedes Wort muss deine Geschichte voranbringen. Dafür muss es Bedeutung tragen, ein Bild im Kopf des Lesers erzeugen können und in den Takt deines Satzflusses passen.
Eine Geschichte, die gut konstruiert ist und den Konventionen und obligatorischen Szenen ihres Genres entspricht, funktioniert, sodass der Leser sie von Anfang bis Ende liest. Doch, wenn du eine Welt für deinen Leser erschaffen willst, die er nicht nur auf einem Blatt Papier liest, sondern mit all seinen Sinnen erleben kann, dann nutze die Macht der Wörter für deine Geschichte.

Einen Roman schreiben.

Wörter sind die Hauptbestandteile deines Romans. Allein ein Wort besitzt die Kraft, Emotionen hervorzurufen, Spannung entstehen zu lassen, zu überraschen, Unglauben zu erzeugen oder den Leser mit sich zureißen. Wörter sind die Bausteine deines Romans und die Mechanik, die deine Leser deine Geschichte erleben lassen.
Deswegen solltest du wissen, wie stark die Macht der Wörter ist und wie sehr du deinen Erzählstil verbessern kannst, wenn du nur ein paar Dinge beachtest. Dazu gehört: schwache und starke Verben zu unterscheiden, im Aktiv zu schreiben und das Passiv spärlich aber gekonnt einzusetzen, stumme Wörter zu vermeiden, Filterwörter zu erkennen und vor allem auch Pronomen für die Erzählung nutzen.
Schreibe deinen Roman und nutze das Wissen dieser Blogkategorie für das Schreiben deines Manuskripts und für das Selbstlektorat.


 - Autorin und Lektor nach den Story Grid Erkenntnissen von Shawn Coyne

Melanie Naumann schreibt Thriller, studierte Sprache und bildet sich seit 2015 als Lektorin fort. Aus der Liebe zum Lektorat entstand dieser Blog, um Autoren Hilfestellungen zum Schreiben und Lektorieren ihrer Manuskripte zu geben

Sie orientiert sich an den Story Grid Erkenntnissen von Shawn Coyne, da sie die Art des Lektorats des US-amerikanischen Lektors als die hilfreichste Methode empfindet, um herauszufinden, ob Geschichten funktionieren.